Donnerstag, 20. April 2017

Schmetterlinge im Gepäck

Originaltitel: Lola and the Boy next Door
Autorin: Stephanie Perkins
Übersetzung von:  Stefanie Mierswa
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 13.01.2014
Seiten: 416
Preis: (D): 8,99€ (A): 9,30
Bewertung:♥ ♥ ♥




- Inhalt - 

Lolas Leben ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch ziemlich toll: Sie lebt mit ihren zwei Vätern in San Francisco, zieht jeden Tag ein anderes ausgeflipptes Outfit an und hat einen coolen Rockmusiker als Freund! Doch als auf einmal ihre ehemaligen Nachbarn nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in das Haus nebenan ziehen, steht ihre Welt Kopf. Denn nicht nur hat ihr Calliope damals die Freundschaft gekündigt, sondern vor allem ist deren Zwillingsbruder Cricket der Junge, der Lola vor zwei Jahren das Herz gebrochen hat …

- Meinung -

Schon das Cover hat mich neugierig auf Lolas Geschichte gemacht. Ich finde es echt schön, auch wenn es eigentlich ziemlich einfach gestaltet ist. Und nach ein paar Seiten konnte mich die Geschichte, genauso wie das Cover, richtig fesseln. Denn Lola hat, wie ich finde, ihren ganz eigenen Charme um die Menschen neugierig zu machen. Ich muss zugeben zunähst konnte ich mich nicht so ganz mit ihr identifizieren, aber das legte sich bald wieder. Was ich echt cool an ihr finde ist, dass ständige Herausputzen bzw. Verkleiden. Viele, auch im Buch, meinen, dass sie somit ihr wahres Ich versteckt, aber ich finde es toll, dass sie sich das traut und vielleicht ist ja genau das Verkleiden Lola. Was ich meine ist, dass Stephanie Perkins mit diesem Buch keine ganz so typische Protagonistin erschaffen hat und auch was ihr Umfeld betrifft. Zum Beispiel, dass Dolores von einem schwulen Ehepaar großgezogen wird, also mal etwas anderes und das im positiven Sinne. Die weiteren Charaktere waren mir auf anhieb sympathisch und natürlich war ich von der ersten Seite an im Team Cricket, auch wenn Max mir zunächst ganz okay vorkam. Dass Anna und St. Clair in diesem Buch vorkommen, wusste ich gar nicht bis ich ihre Namen aufgefangen habe, also hat es mich umso mehr gefreut, denn die zwei hatte ich schon im ersten Band auf anhieb ins Herz geschlossen.
Stephanie Perkins hat einen echt guten Schreibstiel, denn das Buch ist einfach zu lesen und verstehen, außerdem ist die Geschichte sehr flüssig geschrieben. Zudem hat sich die Autorin, eine Menge neues einfallen lassen, um dieses Buch zu schreiben, was mich sehr begeistert hat. Mit jeder weiteren Seite hat man gemerkt, dass siech das Buch von den typischen Protagonisten und deren Umfeld abhebt. Aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Für mich war es einfach noch nicht perfekt. Aber alles in allem fand ich Lola and the Boy next Door gut und doch recht lesenswert!

- Bewertung -
♥ ♥ ♥

Sonntag, 16. April 2017

Zurück ins Leben geliebt

Originaltitel: Ugly Love
Autorin: Colleen Hoover
Übersetzung von: Katarina Ganslandt
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 22.07.2016
Seiten: 364
Preis: (D): 12.95€ (A): 13.40€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥



- Inhalt -

Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist …

- Meinung -

Ich weiß nicht was ich sagen soll. Mir fehlen mal wieder die Worte! Colleen Hoover hat mich mit jedem Buch, dass ich von ihr gelesen habe, überzeugen können. Also hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Und ich wurde so absolut unglaublich und ganz und gar NICHT Enttäuscht! Die Geschichte, die sich hinter Ugly Love versteckt, hat mich vom ersten Satz an in ihren Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, bis ich das Ende erreicht habe.
Colleen Hoover hat einen unglaublich guten Schreibstiel, der mich immer wieder von neuem staunen lässt. Ich konnte mich so gut in Tate hineinversetzen. Ich hatte das Gefühl ich kann alles fühlen was sie fühlt. Jede Träne und jedes Lächeln das im Buch erwähnt worden ist hat sich auf meinem Gesicht widergespiegelt. Aber auch Miles Geschichte hat mich überwältigt und ich konnte nicht aufhören alles zu fühlen was er in dem Moment gefühlt haben muss. Ich habe die Protagonisten unglaublich schnell ins Herz geschlossen, aber nicht nur Miles und Tate. Sondern auch einige Nebencharaktere wie Cap oder Ian. Sie alle hatten einen so großen Einfluss als Charakter und haben dieses Buch so wundervoll gemacht. Auch der Titel und das Cover haben eine viel größere Bedeutung als man im ersten Augenblick zu glauben wagt. Und als ich das herausgefunden habe, habe ich das Buch nur umso mehr in mein Herz geschlossen.
Das ganze Buch hat mich so dermaßen überwältigt, dass meine Worte nicht ausreichen um zu beschreiben wie unglaublich gut ich es finde. Ich kann nur sagen, dass ich es wirklich jedem ans Herz legen kann.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Samstag, 15. April 2017

Schau mir in die Augen Audrey

Originaltitel: Finding Audrey
Autorin: Sophie Kinsella
Übersetzung von: Anja Galić             
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 20.07.2015
Seiten: 384
Preis: (D): 14.99€ (A): 15.50€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


- Inhalt -

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

- Meinung -

Ich bin völlig überrascht. Ich habe um ehrlich zu sein nicht gedacht, dass mich Audrey mit ihrer Geschichte dermaßen überzeugen kann. Aber genau das  Gegenteil ist der Fall. Und wie sie mich überzeugen konnte! So sehr das ich die Geschichte in einem Zug Gelesen habe.
Sophia Kinsella hat Schau mir in die Augen Audrey unglaublich gut verfasst. Denn Audrey hat einige Probleme und musste schon früh traumatisches erleben. Dadurch leidet sie nun an sozialen Ängsten, wodurch sie es keine zwei Sekunde aushält sich mit jemand Fremdem im selben Raum aufzuhalten geschweige denn mit ihm zu sprechen. Doch trotz der eigentlich traurigen Geschichte wurde das Buch mit so viel Humor verfasst, dass man ganz vergisst, dass Audrey einiges in ihrem Leben durchmachen musste. Ich habe so unglaublich viel gelacht während des Lesens, was die Traurigkeit der Geschichte bei mir enorm entschärfte. Trotzdem hat mich das Buch zum nachdenken verleitet, da man eben auch sieht, wie früh schreckliches im Leben passieren kann, und dass es für ein Ereignis nie nur einen bestimmten Zeitpunkt geben kann bzw. dass man kein bestimmtes Alter erreichen muss um zu erfahren wie schrecklich manche Menschen sein können.
Zusammengefasst gesagt, Sophie Kinsella hat mich mit Schau mir in die Augen Audrey positiv überrascht und ich hätte nie erwartet, dass man eine eigentlich traurige Geschichte mit dermaßen viel Humor schreiben kann, ohne sich indirekt darüber lustig zu machen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, weil ich mir denke, dass man so viel von Audreys Geschichte mitnehmen kann.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 13. April 2017

Dark Love - Dich dar ich nicht finden

Originaltitel: Did I Mention I Need You
Autorin: Estelle Maskame
Übersetzung von: Bettina Spangler
Verlag: HEYNE
Erscheinungsdatum: 13.06.2016
Seiten: 464
Preis: (D): 9.99€ (A): 10.30€
Bewertung: ♥ ♥ ♥



- Inhalt -

Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie strikt dagegen ist. Doch nun endlich werden sie einen herrlichen Sommer gemeinsam verbringen: in New York, der Stadt, die nie schläft. Mit tausend Schmetterlingen im Bauch kommt Eden am Flughafen an, und als sie in Tylers smaragdgrüne Augen blickt, ist es auch schon um sie geschehen. Gemeinsam streifen sie durch den Big Apple, und es wird immer klarer, dass die beiden nicht voneinander losgekommen sind. Werden sie ihren verbotenen Gefühlen widerstehen können?

- Meinung -

Dadurch, dass mich Estelle Maskame mit dem ersten Teil nicht so ganz überzeugen konnte, hatte ich eine nicht so eine gute Einstellung diesem Buch gegenüber, wie sonst. Fast hätte ich auch schon geglaubt meine Befürchtungen bewahrheiten sich und der zweite Band kann mich auch nicht überzeugen. Aber nach einer Zeit konnte ich richtig in die Geschichte eintauchen und das Buch nicht mehr zur Seite legen. Tyler und Eden sind mir richtig ans Herz gewachsen. Auch wen mich Eden manchmal richtig genervt hat. Mancher ihrer Entscheidungen haben mich doch richtig aufgeregt, denn man hätte die Probleme doch besser lösen können. Natürlich weiß ich aber, dass Estelle Maskame es eben genau so für das Buch vorgesehen hat, also sollte ich mich nicht zu sehr aufregen.
Zudem gefällt mir der Schreibstiel der Autorin sehr. Sie schreibt flüssig und auch spannend. Vor allem gegen Ende wollte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Aber dann....
Dann kam das Ende und um ehrlich zu sein, hat es mir nicht so wirklich gefallen. Es geschah meiner Meinung nach zu unerwartet. Und dann, habe ich auch noch den Klappentext des dritten Bandes gelesen. AGGGG!!!


- Bewertung -
♥ ♥ ♥

Wer will schon einen Rockstar?

Originaltitel: Play
Autorin: Kylie Scott
Übersetzung von: Katrin Reichardt
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 02.04.2015
Seiten: 384
Preis: (D): 9.99€ (A): 10.30
Bewertung: ♥ ♥ ♥


- Inhalt -

"Das Leben ist wie ein Lied. Lass es uns spielen!" Anne Rollins hat den schlimmsten Tag ihres Lebens hinter sich: Ihre Mitbewohnerin ist aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden – mit allen Möbeln und ohne ihre Mietschulden zu begleichen. Um sich abzulenken, beschließt Anne kurzerhand, eine Freundin auf eine Party zu begleiten. Doch dort steht sie plötzlich niemand anderem gegenüber als Malcolm Ericson, dem Drummer der weltberühmten Rockband Stage Dive. Als dieser von Annes Problemen erfährt, macht er ihr ein Angebot, das verrückter nicht sein könnte: Er hilft ihr aus ihrer finanziellen Notlage, wenn sie im Gegenzug eine Zeit lang seine Freundin spielt ...

- Meinung -

Ich bin wirklich beeindruckt von diesem Buch. Die Geschichte von Anne und Mal hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich fand es echt schön wie aus einer anfangs schrecklichen Situation im Endeffekt ihre Beziehung hervorgegangen ist. Denn Anne hatte einen riesigen Schock erlitten, als sie herausfinden durfte, dass Skye ihre langjährige Freundin und Mitbewohnerin sie beschissen hat. Am selben Abend lernt sie noch Malcom Ericson, den Schlagzeuger der berühmten Band Stage Dive, kennen. Der verbessert ihre Laune enorm. Für einen Abend vergisst sie all ihre Sorgen. Und dann trifft sie ihn in ihrer Wohnung wieder. Was der Anfang einer tollen "Beziehung" ist. Ich habe Anne und Mal schnell ins Herz geschlossen. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch. Auch fand ich toll, dass David, Ev und auch Lauren und Nate wieder vorkamen.
Kylie Scott hat dieses Buch unglaublich gut verfasst. Was mir besonders gefallen hat ist, dass als die Protagonisten sich gestritten haben, der Streit nicht unendlich lang ging, so das es wie in vielen anderen Büchern einfach nur mehr langweilig wird und viel zu sehr in die länge gezogen wirkt. Sondern, dass sich Mal und Anne immer bald drauf wieder vertagen haben. So dass die hälfte der Geschichte nicht daraus bestand das die Protagonisten gegenseitig wütend aufeinander sind. Man kann es aber auch so auffassen, dass sie sich viel zu schnell vertragen und es nicht glaubwürdig wirkt. Bzw. das sie viel zu schnell nachgeben.
Alles in allem fand ich die Geschichte recht gut.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥