Mittwoch, 28. Juni 2017

Losing It -Alles nicht so einfach




Originaltitel: Losing It
Autorin: Cora Carmack
Übersetzung von: Sonja Häußler
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 03.04.2014
Seiten: 320
Preis: (D): 9.99€  (A): 10.30€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥





- Inhalt -

Bliss Edwards steht kurz vor dem Collegeabschluss und ist immer noch Jungfrau. Um dem abzuhelfen, beschließt sie, sich auf einen One-Night-Stand einzulassen. Im letzten Moment bekommt sie jedoch kalte Füße und lässt den attraktiven Fremden allein im Bett zurück – der sich kurz darauf als ihr neuer College-Dozent entpuppt ...

- Meinung -

Schon lange habe ich Losing It in meinem Regal stehen, denn nach dem ich den Klappentext gelesen habe war ich total gespannt auf die Geschichte, nur kam ich nie dazu das Buch zu lesen bzw. habe nie den richtigen Zeitpunkt gefunden. (Kennt ihr das?) Aber nach langer Zeit bin ich endlich dazu gekommen und war schon nach den ersten Seiten in Bliss Welt eingetaucht. Mir war sie auf anhieb sympathisch und ich konnte mich richtig gut in sie und ihre Situation hineinversetzen. Auch wenn das alles sehr klischeehaft klingt. "Die Jungfrau die ausgerechnet Gefühle für ihren Dozenten hegt und beide können sich nicht voneinander fernhalten." Trotzdem ging ich dem Buch mit gewissen Erwartungen entgegen.
Besonders hat mir die Protagonistin, Bliss, eben deshalb gefallen, weil sie ihren One-Night-Stand unterbrochen hat und geflüchtet ist. Sie bringt sich dadurch in eine verzwickte Lage, die sie dazu bringt sich sogar eine Katze zu besorgen, was der Geschichte, wie ich finde, auch etwas Lustiges verleiht. Auch Garrick hat mir als Charakter sehr zugesagt, obwohl auch er das reinste Klischee ist. "Der heiße Brite mit seinem tollen Akzent, von dem keins der Frauen die Finger lassen kann."
Der Schreibstiel hat mir sehr gefallen. Cora Carmack schreibt sehr flüssig, wobei ich sagen muss, dass man sich schon von Anfang an denkt, dass die Zwei Protagonisten zusammen kommen.
Im Großen und Ganzen ist die Gesichte doch sehr hervorschaubar, aber dennoch habe ich es sehr genossen die Geschichte um Bliss und Garrick zu lesen.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 19. Juni 2017

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie



Originaltitel: Before I Fall
Autorin: Lauren Oliver
Übersetzung von: Katharina Diestelmeier
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 23.08.2010
Seiten: 448
Preis: (D): 8.99€  (A): 9.30€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥




- Inhalt -

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

- Meinung -

Allein der Beginn der Geschichte ist unfassbar gut, so dass sie mich schon nach den ersten zwei Seiten total mitgenommen hat. Schon von Anfang an ist klar, dass es sich um viel mehr handelt, als um das einfache Leben eines High-School Mädchens. Nicht nur werden die typischen und oberflächlichen Probleme eines jeden Teenies behandelt, sondern spricht Lauren Olivers mit dem Buch auch Themen wie Freundschaft, Liebe und Mobbing an. Es zeigt einfach, dass die noch so kleinsten Sachen einen großen Einfluss auf den Lauf der Geschichte haben kann. Dass der kleinste Fehler schwerwiegende Folgen mit sich ziehen kann. Vor allem aber zeigt es, dass jeder Mensch schwächen hat. Man ist nicht von Grund auf nur böse oder gut. Jeder versucht einfach nur sich selbst zu schützen und dabei kann es passieren dass es auf die Kosten anderer geht. So will man ursprünglich niemandem etwas böses tun. Es ist viel tiefgründiger als man anfangs glauben mag.
Die Protagonistin, Samantha, ist mir jedoch ziemlich bald sehr auf die Nerven gegangen. Sie ist einer jener Mädchen die man laut Hollywoodfilmen unbedingt sein will. Beliebt, hübsch und reich. Leider ist sie aber auch total oberflächlich, arrogant und eigentlich nicht auszustehen. So hat mich ihre Art schon nach fünf Minuten richtig aufgeregt. Doch das hält nicht das ganze Buch über an. Sam legt eine massive Veränderung im Laufe des Buches hin, sodass sie mit der Zeit einsieht, dass sie nicht immer der liebenswürdigste Mensch auf Erden war. Sie beginnt ihre Aktionen zu hinterfragen und versucht schlussendlich alles wieder so gut wie Möglich wett zu machen. Jedoch gab es auch Protagonisten wie Izzy oder Kent die ich sofort lieb gewonnen habe. Vor allem Kent habe ich bewundert, dass er trotz der ganzen Abweisungen immer noch zu Samantha steht und sie nicht aufgegeben hat, so wie es die meisten machen würden.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut. Lauren Olivers schreibt so flüssig und mitreißend, dass ich alles in einem durchlesen wollte. Auch hat mir gefallen wie Sam immer mal wieder eine Bemerkung in die Geschichte eingeworfen hat, so dass man zwar immer wieder vom 12. Februar liest, manchmal jedoch Bemerkungen von der "erzählenden Sam" kommen.
Das Buch bringt einen richtig viel zum Nachdenken und lehrt einen auch das man die kleinen Dinge im Leben nicht immer als selbstverständlich sehen sollte. Ich habe es unglaublich genossen die Gesichte zu lesen und kann sie wirklich jedem empfehlen, auch wenn mir Samantha und ihre Freundinnen Anfangs noch so sehr auf die Nerven gingen.

- Bewertung -
 ♥ ♥ ♥ ♥

Freitag, 16. Juni 2017

Selection Storys 2 -Herz oder Krone




Originaltitel: The Selection Stories 2
Autorin: Kiera Cass
Übersetzung von: Susann Friedrich
Verlag: S. Fischer
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Seiten: 192
Preis: (D): 7.99€ (A): 8.30
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥





- Inhalt -

Lange bevor America Singer am Casting teilnahm, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gab es bereits ein anderes Mädchen, das um die Liebe zu einem anderen Prinzen kämpfte. In ›Die Königin‹ erzählt Amberley, Prinz Maxons Mutter, von ihrem eigenen Casting und wie sie das Herz von König Clarkson eroberte.
Marlee Tames, die zusammen mit America und 33 anderen Mädchen um die Hand von Prinz Maxon kämpfte, erzählt in ›Die Favoritin‹, wie sie ihrem eigenen Herz gefolgt ist und die Entscheidung ihres Lebens traf.

- Meinung -

Es war toll mal wieder etwas aus der Welt vom Königreich Illéa zu lesen.
Da es zwei getrennte Geschichten sind, möchte ich auch meine Meinung einzeln zu den beiden Erzählungen äußern.
Die Königin: Voller Vorfreude ging ich dem ersten Teil des Buches entgegen, da ich besonders gespannt auf Amberlys und Clarkson Geschichte war. Die ganze Zeit über habe ich mich schon gefragt wie das Casting wohl bei den beiden abgelaufen sei, da ich mir Prinz Clarkson einfach nicht als liebenswürdigen Jungen vorstellen konnte, nachdem was über ihn in den vorherigen Selection Bändern in Erfahrung gebracht wurde. Aber Kiera Cass hat eine sehr tolle Geschichte um das Königspaar gespannt. So ist Lady Aberly schon von Anfang an total in Prinz Clarkson vernarrt und kann es kaum glauben, als er sie endlich bemerkt. Es gibt also nicht viele Parallelen zu America, da diese Anfangs ja komplett desinteressiert ist, Maxon gegenüber, was mir persönlich aber umso mehr gefallen hat. Amberly hat ihren ganz eigenen Charakter, weshalb ich sie auch auf Anhieb ins Herz geschlossen habe. Aber auch mit Prinz Clarkson hat die Autorin einen tollen Charakter erschaffen, auch wenn er mir etwas distanzierter zu sein schien.
Die Favoritin: Endlich gibt es genaueres, zu dem was mit Marlee und Carter passiert ist! Wir alle wissen, dass die beiden sich ineinander verliebt haben und so den Prinzen "hintergangen" haben. Trotzdem finde ich es toll das Kiera Cass uns doch noch verrät was hinter ihrer Liebesgeschichte steckt. Die Protagonisten habe ich schon in den vorherigen Bändern ins Herz geschlossen gehabt, aber ich muss sagen, dass sie mir durch die Geschichte noch ein wenig lieber geworden sind. Denn auch hinter ihre Gesichte befindet sich mehr als man glauben mag. So zeigt es einfach wie weit man für die Menschen zu gehen bereit ist, die man liebt. Auch hat mir die Art wie die Handlung aufgebaut ist gut gefallen, denn Marlee und Officer Woodwoork wurden ihrer Liebe schon ertappt und von der Vergangenheit erfährt man nur durch Rückblenden.
Im generellen zum Buch kann ich nur sagen das Kiera Cass mich mal wieder komplett mit ihrem Schreibstil beeindruckt hat. Ich habe das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen können bis ich fertig war. Beide Geschichten sich unglaublich gut gelungen und ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen, dem die Selection Serie eben so gut gefallen hat wie mir.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥

Samstag, 10. Juni 2017

Dark Love -Dich darf ich nicht begehren



Originaltitel: Did I Mention I Miss You?
Autorin: Estelle Maskame
Übersetzung von: Bettina Spangler
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 19.09.2016
Seiten: 416
Preis: (D): 9.99€ (A): 10.30€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥




- Inhalt -

Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?

- Meinung -

Die ersten beiden Bänder der Dark Love Trilogie haben mich nur vage überzeugt. Nie war ich gänzlich von der Geschichte beeindruckt, weswegen ich es auch lange herausgezögert habe den dritten Band zu lesen. Aber mit dem letzten Band ihrer Reihe hat mich Estelle Maskame doch noch richtig überzeugen können. Natürlich war ich neugierig wie es mit Tyler und Eden zu Ende geht. Bekommen sich doch noch ihr Happy-End? Wird Eden Tyler verzeihen und kann sie trotz ihres Hasses, den sie gegen ihn hegt, sich noch einmal in ihn verlieben?
Endlich habe ich mich mit Eden und Tyler identifizieren können. Die anfangs noch sehr jungen und unreifen Protagonisten sind mit dem dritten Teil zu sehr bodenständigen und symphytischen Charakteren herangewachsen. Es ist beeindruckend was für eine Entwicklung die beiden zu Tage legen und vor allem, dass sie endlich gelernt haben sich zu akzeptieren. So hören gegen Ende Edens ständigen Meckereien ihres Gewichts wegen auf, sie ist bereit es zu akzeptieren und will dem Gejammer entgegenwirken.
Auch der Schreibstil von Estelle Maskame ist mit diesem Buch um einiges besser geworden, wie ich finde. So schreibt sie diesen Band flüssig und doch auch spannend, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte.
Generell finde ich, dass der letzte Teil der Dark Love Serie um einiges besser ist als seine Vorgänger. Nicht nur haben sich die Charaktere und der Schreibstiel sehr verändert, auch ist die Stimmung, die das Buch verleiht, eine ganz Andere.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 5. Juni 2017

Niemand wird sie finden




Originaltitel: Last Seen Leaving
Autor: Caleb Roehrig
Übersetzung von:  Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 22.05.2017
Seiten: 416
Preis: (D): 14.99€ (A): 15.50€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥





- Inhalt -

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen...
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst...

- Meinung -

Der Klappentext des Buches hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Titel hat mich nicht kalt gelassen. "Niemand wird sie finden". Es schein so als stünde von Anfang an fest, dass das Rätsel um January nicht aufgedeckt wird. Dass es einer jeder Geschichte sein wird, die einen am Ende völlig perplex zurücklassen. Also musste ich unbedingt herausfinden was hinter dem Cover steckt.
Anfangs konnte mich die Geschichte nur wenig überzeugen. Sie wirkte sehr eintönig und irgendwie langweilig, aber nach kurzer Zeit konnte ich doch in die Geschichte finden und mich in Flynn hineinversetzten.
Der Plot ist auf jeden Fall ein kleiner Nervenkitzel, da man unbedingt herausfinden will was mit January passiert ist und somit ständig neue Theorien aufstellt, dabei jedoch immer wieder auf falsche Fährten gelockt wird.  Besonders gut kam das zum Vorschein durch den Schreibstiel des Autors. Nicht nur schreibt er sehr flüssig sondern auch spannend. Er zieht die Geschichte durch falsche Fährten und genaue Beschreibungen so in die Länge, dass es nicht langweilig wirkt, ganz im Gegenteil, es verleiht dem Inhalt viel mehr Spannung und man wartet gespannt auf die Auflösung des Rätsel. So habe ich mir mit der Zeit um die 30 Möglichkeiten ausgedacht die mit January geschehen sind.
Jedoch behandelt das Buch viel mehr als nur das mysteriöse verschwinden eines Mädchens. Es spricht so viel Alltagsthemen an, mit denen Jugendliche sich herumschlagen müsse. Die ich hier aber nicht näher nennen will, da sie wichtig für die Handlung sind und ich niemanden spoilern will.
Etwas in die Irre führend finde ich nur, dass beinahe alle Protagonisten um die 15 Jahre alt sind, was für mich doch etwas sehr Jung ist, da das Buch auch Themen wie Sex anspricht. Versteht mich nicht falsch, ich bin mir sicher, dass die Fünfzehnjährigen heute schon über Sex reden und sich mit solchen Problemen herumschlagen müssen, nur konnte ich mir das einfach nicht mit so jungen Charakteren vorstellen. Deswegen sahen sie in meiner Vorstellung immer älter aus, als Caleb Roehrig beschreibt.
Völlig unerwartet kommt dann das Ende. Man denkt, dass man endlich das Rätsel gelöst hat bzw. dass der Autor das Mysterium um January aufgelöst hat und dann ist es doch ganz anders. Die Geschichte nahm nochmal eine ganz andere Wendung. Und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sogar sagen es gibt ein Happy End.
Ein herzliches Dankeschön, an den Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!
- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 1. Juni 2017

Rendezvous in Paris



Originaltitel: Isla and the Happily Ever After
Autorin: Stephanie Perkins
Übersetzung von: Stefanie Mierzwa
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 09.02.2015
Seiten: 448
Preis: (D): 8.99€  (A): 9.30€ 
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥



- Inhalt -

Isla kann ihr Glück kaum fassen: Zu Beginn ihres letzten Schuljahres in Paris sucht Josh tatsächlich ihre Nähe. Innerhalb kürzester Zeit schwebt Isla im siebten Himmel, denn Josh ist alles, wovon sie immer geträumt hat. Aber was passiert eigentlich nach dem Happy End? Als Josh von der Schule fliegt, werden die beiden auf eine harte Probe gestellt …

- Meinung -

Schon nach den ersten paar Seiten habe ich mich in Isla hineinversetzen können. Sofort habe ich mit ihr mitgefiebert. Wie das Ganze sich mit ihr und Josh wohl entwickeln wird? Denn im ersten Band -Anna and the French Kiss- hatte sie nur eine klitzekleine Nebenrolle und jetzt erzählt sie ihre ganz eigene Geschichte und wird zu einer der Hauptprotagonisten. Nach drei Jahren und unter starken Medikamenten, traut sie sich endlich ihren Schwarm anzusprechen und dies hat großartige, aber auch enttäuschende Folgen mit sich gezogen. Islas Jahr in Paris verläuft alles andere als nach Plan, jedoch würde ich nicht sagen, dass sie sich darüber beschweren würde.
Die beiden Protagonisten, Isla und Josh sind mir schnell ans Herz gewachsen, wobei ich Josh doch etwas mehr mag. Seine ganze Persönlichkeit hat mich mitgerissen, jedoch ist sie auch etwas Klischeehaft. Der gutaussehende und talentierte Junge, der aber auch Geheimnisse hat und nicht glücklich ist. Auch die Entwicklung der Geschichte kam mir etwas zu Stereotypisch vor. Der Traum eines jeden Mädchens, der endlich wahr wird.
Wiedermal hat Stephanie Perkins ihre vorherigen Charaktere nicht vergessen und hat ihnen kleine Rollen verschafft. So kommen Anna und St. Clair und diesmal auch Cricket und Lola als kleine Nebencharaktere vor. Die Geschichten sind jedoch alle in sich geschlossen, so dass es eigentlich egal ist mit welchem Teil der Reihe man beginnt.
Stephanie Perkins Schreibstiel gefällt mir sehr gut. Sie verfasst ihre Bücher sehr flüssig und mit viel Gefühl. Und genau das ist ihr auch bei Isal and the Happily Ever After gelungen, so dass ich manchmal wirklich zu Tränen gerührt war.
Alles in allem ist Stephanie Perkins auch der der letzte Band ihrer Serie gut gelungen und ich kann es nur empfehlen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir Annas Gesichte trotzdem am Besten gefallen hat.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥